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Herbstwallfahrt 2004

Ich lasse euch nicht als Waisen zurĂŒck

Die Pilgergruppe

1. BrudermeisterinMarie-Luise Esser
2. BrudermeisterFrank Sprenger
KreuztrÀgerin
Gerda Kuklinksi

Teilnehmer der Wallfahrt

Die Teilnehmer der Herbstwallfahrt 2004

NachnameVornameAnzahl Wallfahrten
AbelenHermann-Josef5
BartelsHerbert4
BartelsResi3
BringsHerbert9
BrĂŒggenMarlies10
BrĂŒggenMartina2
BĂŒdtsPeter20
BurgErna8
BuschhĂŒterGĂŒnter7
BuschhĂŒterInge6
BußMargret1
DreßenMaria5
EsserMarie-Luise8
FaymonvilleChristine3
FischelmannsMichael1
HackenHans-Gerd8
HackenTruus4
HamacherAnna16
HauserIngrid3
HeimesIngelore8
HermannsUlrike1
HeuerHannelore6
HeuerManfred24
HeuerMatthias6
HirschmĂŒllerRoswitha2
HolzknechtRita3
JansenJosef7
JansenMarga12
JungbauerMarianne1
KremerRita5
KreuzerPeter11
KropikAngelika6
KuklinskiGerda15
LaubachMarianne9
LiesenGisela6
LiesenWilli6
LönnendonkerWolfgang22
MĂŒllerLisbeth8
NeuenhoferDoris4
NordbeckMaria8
ObelsAlbert25
ObelsInge4
PetersHeinz12
PetersMargret4
PrinzenChristel4
PustelnyMarie Therese2
PustelnySiegfried11
RehbergDieter9
RehbergMarianne10
ReipenAnne1
RittersMarga5
RömkensHelmut1
RömkensMarlene2
RĂŒttenMargit4
SchilkenWolfgang4
SchlippesWilli8
SiegelHeinz4
SprengerFrank4
StÀhnHeinz5
StÀhnMarlene3
StolteUlrike2
Vehres-JansenSonja4
WeberChrista1
WegenerVera8
WegenerWilli16
WilmsElse7
WolffUlrich1
ZitzAgnes5
ZitzManfred2

Gedanken zum Jahreswort 

1. Tag, Samstag– von Neuwerk nach BĂŒdesheim –
Am Samstag, den 16.10.2004 trafen sich 71 Pilger um 6.15 Uhr vor dem Priorhaus, um ihr GepÀck in den Begleitfahrzeugen zu verstauen. Um 7 Uhr feierten wir mit Familienangehörigen und vielen Freunden die Auszugsmesse mit Pfarrer Jung. Nach dem Pilgersegen der Brudermeisterin am Bildstock an der Pfarrkirche wurden wir mit der Fahne der Bruderschaft bis zur Dreiheisterkapelle geleitet.

Ein letztes gemeinsames Gebet mit den Freunden und wir machten uns auf den Weg zum Matthiasstein an der Niers. Dort, am Beginn unserer Wallfahrt, verteilten die Brudermeister sowie die KreuztrĂ€gerin die Buttons mit den Vornamen der Pilger und kleine FaltwĂŒrfel; zusammengefaltet glichen sie einem Schiff, dem „Lebensschiff“. Auf den Seiten des WĂŒrfels waren die „Ich Worte“ Jesu aus dem Johannes Evangelium abgedruckt.

Nach dem ersten Rosenkranz an der Niers nahmen wir in Trietenbroich unser FrĂŒhstĂŒck ein. Leider mussten wir hier mit Bedauern feststellen, dass wir nur noch 70 Pilger waren. Ein Pilger konnte seine ĂŒber Nacht erkrankte Frau nicht alleine lassen. Gott sei Dank geht es ihr heute wieder besser.

Bei strahlendem Sonnenschein bestiegen wir den Bus, der uns nach Lissendorf brachte, wo uns unsere Begleitfahrzeuge samt Mannschaft bei leichtem Nieselregen erwarteten. Weiter ging es mit Gebet und Gesang nach Auel. Dort gab es eine Kaffeepause bei mitgebrachtem, selbstgebackenem Kuchen und Kaffee, zubereitet von Familie Etten im Gemeindehaus. Nach einer Lichtmeditation, vorbei an Nepomuk, erreichten wir die BĂŒdesheimer Kapelle und endlich mit einem Rosenkranz und „Großer Gott, wir loben dich“, BĂŒdesheim.

Abendgebet, Zimmerverteilung, Abendessen in der Post, Ende des ersten Tages.

2. Tag, Sonntag– von BĂŒdesheim nach Burg Ramstein

Nach dem gemeinsamen FrĂŒhstĂŒck, Morgengebet, Aufbruch um 6.45 Uhr zur Marienkapelle oberhalb von BĂŒdesheim. Marienmeditation und Lied.

Der Herr ist mein Hirt, war der Oberbegriff des Tages. Mit Meditationen zum Tagesthema und Rosenkranz ging es von Kreuz zu Kreuz. Helenabrunner Kreuz, Korschenbroicher Kreuz, Berrendorfer Kreuz. In Weißenseifen, in der Garage und in der Laube der Familie Becker, stĂ€rkten wir uns bei Kaffee und Kuchen, der liebevoll von Marianne Laubach, Manfred Heuer, Albert Obels, Heinz Siegel und Manfred Zitz als Kuchenbuffet angeboten wurde.

Dann ging es weiter zum Kleinenbroicher Kreuz. Dort beteten wir die „fĂŒnf Wunden“ mit anschließendem Kreuzweg, der von Wolfgang Lönnendonker eindrucksvoll vorgebetet wurde.

Schweigend erreichten wir das Neuwerker Kreuz, wo wir von Vorstandsmitgliedern und Freunden erwartet wurden. Gemeinsam lasen wir eine Meditation zum Gedicht „Spuren im Sand“ von Margarete Fischback Powers.

Dort musste uns eine Pilgerin wegen eines Sterbefalls in ihrer Familie verlassen. Sie wurde vom Vorstand mit nach Neuwerk genommen.

Am Mittag erreichten wir das EisenmĂ€nnchen. Nach einer Geschichte ĂŒber das Bibelwort „Gott legt uns Last auf, aber hilft uns auch tragen“ ging es weiter nach Malberg. Im Haus Hubertus wurde uns ein gutbĂŒrgerliches Mittagessen serviert.

Mit dem Zug ging es nach Kordel, wo wir entlang der Kyll den letzten Rosenkranz des Tages bis Burg Ramstein beteten. Abendgebet, Zimmerverteilung, Abendessen, gemeinsames Zusammensein im Hotel Weis.

3. Tag, Montag – von Burg Ramstein nach Trier –

Nach dem Morgengebet um 7.15 Uhr ging es bei Regen und Rosenkranz zum Eifel Kreuz. Die dort gehaltene Meditation ĂŒber die Macht der Liebe trug uns geradezu den Weg hinauf zum Schuster Kreuz.

Dort wurden acht Neupilger, Margret Buß, Michael Fischelmanns, Ulrike Hermanns, Marianne Jungbauer, Anne Reipen, Helmut Roemkens, Christa Weber und Ulrich Wolff, feierlich in die Bruderschaft aufgenommen. Gemeinsam sangen wir das Matthiaslied und es ging abwĂ€rts zum Moselufer, wo wir in Vorfreude auf Mattheis den letzten Rosenkranz „Matthias, zu dir kommen wir“ beteten.

Die letzte BrĂŒcke, bekannte Gesichter, dann GlockengelĂ€ut, Familienangehörige, Freunde, Pater Hubert, der Einzug in die Basilika mit „Großer Gott, wir loben dich“. Die Freude war groß.

Nach der Matthiasverehrung begrĂŒĂŸte uns Pater Hubert und ĂŒbergab den Erstpilgern ihre Medallien. Die Jubilare erhielten eine Kerze. Marlies BrĂŒggen fĂŒr 10mal und Albert Obels fĂŒr 25mal nach Trier. Besonderen Applaus gab es, als Pater Bernhard den Jubilaren gratulierte.

Anschließend begaben wir uns mit vielen GĂ€sten in die Krypta. Dort wurden nach einem Gebet die Jubilare von den Pilgern geehrt. Mit Gedanken zur Wallfahrt schloss unser Besuch in der Krypta.

Wir begaben uns zu einem beachtenswerten Gruppenfoto (mit StĂŒhlen!) vor den Eingang der Basilika. Kurze Begegnung, HĂ€ndeschĂŒtteln, Umarmung mit Familienangehörigen und Freunden, dann Mittagessen im Estricher Hof.

Nach erholsamen Stunden trafen wir uns am Abend bei „Schnittchen Ă  la Wahlen“ und Mattheiser Wein im Weingut Wahlen. So ging ein ereignisreicher Tag fröhlich zu Ende.

4. Tag, Dienstag– von Trier nach Burg Ramstein –

Nach dem FrĂŒhstĂŒck und Morgengebet begaben wir uns um 8.15 Uhr nach Mattheis. Dort feierten wir zusammen mit einer Buspilgergruppe aus NiederkrĂŒchten um 9 Uhr die von uns mitgestaltete hl. Messe. Pater Hubert ging in seiner Predigt auf die „Ich Worte“ des GebetswĂŒrfels ein.

Mit dem „Neuwerker Heimatlied“ und „Nach der Heimat
“ verabschiedeten wir uns von Pater Hubert und Mattheis. Wir machten uns auf den Weg entlang der Mosel mit „Matthias, von dir scheiden wir“.

Von den Felsen ein letzter Blick auf Mattheis und Mosel, und es geht weiter durch das Falsche Biewertal zum Eifel Kreuz. Auf dem Weg nach Burg Ramstein stiegen die Neupilger mit Begleitung zur Genoveva Höhle auf.

Nach einem guten Wildessen bei Weis und auf der Burg wurde der Abend in fröhlicher Runde gestaltet.

5. Tag, Mittwoch – von Burg Ramstein nach BĂŒdesheim –

Dieser Tag wurde vom 2. Brudermeister, Frank Sprenger, gestaltet. Nach dem Morgengebet um 8.30 Uhr Abmarsch mit „Neuwerker Heimatlied“ und „Nach der Heimat
“ ging es bei leichtem Regen, den Rosenkranz betend, entlang der Kyll zum Bahnhof.

Es folgte nach der Zugfahrt ein Besuch der Kirche in Malberg. In Haus Hubertus nahmen wir das Mittagessen ein und es ging weiter zum EisenmÀnnchen, Neuwerker Kreuz, Berrendorfer Kreuz, Helenabrunner Kreuz mit Gebet und Rosenkranz. Es war aufgrund der sehr hohen Luftfeuchtigkeit ein anstrengender Tag.

Wir erreichten mit „Großer Gott, wir loben dich“ BĂŒdesheim. Nach dem Abendessen verbrachten wir den letzten gemeinsamen Abend in froher Runde.

6. Tag, Donnerstag – von BĂŒdesheim nach Neuwerk –

Dieser Tag wurde von der KreuztrĂ€gerin Gerda Kuklinski gestaltet. Nach dem Morgengebet um 8.10 Uhr und den ĂŒblichen Abschiedsliedern ging es rosenkranzbetend zur Matthias Kapelle. AnrĂŒhrende Worte von Gerda Kuklinski; denn hier hatte ich sie 2002 gebeten, fĂŒr den Fall, dass ich Brudermeisterin wĂŒrde, das Kreuz zu tragen.

Weiter nach Auel, wo wir von Gerda Kuklinski und Wolfgang Lönnendonker mit Geschichten zum Sinn des Lebens beschenkt wurden.

In Lissendorf nahmen wir das Mittagessen bei Sonntag ein. Dort holte uns der Bus ab und brachte uns nach Trietenbroich. Hier bekam die Pilgerschar noch einmal Kaffee und den fast letzten Kuchen.

Die Piken und das Kreuz wurden hier mit den vorbereiteten KrĂ€nzen, die unserer Brudermeisterin vom Vorjahr, Helmi Goertz, gebracht hatte, geschmĂŒckt. Bei gutem Wetter erreichten wir den Matthiasstein an der Niers.

FĂŒr mich bis heute nachwirkende Dankesworte der Altpilger und der Dank der Erstpilger werden mich noch lange begleiten.

Mein Dank gilt auch Allen, die mitgeholfen haben, eine große Pilgerschar nach Trier und zurĂŒck zu geleiten und die Wallfahrt zu prĂ€gen. Wir verabschiedeten uns dort voneinander, der ein oder andere mit dem Versprechen „nĂ€chstes Jahr
.., so Gott will“.

Dann ging es zur Dreiheister Kapelle ĂŒber Uedding, wo wir schon mit GelĂ€ut empfangen wurden. Wir bedankten uns bei Familie Klinken fĂŒr das Herrichten der Kapelle.

Mit einem GesĂ€tz des Rosenkranzes nĂ€herten wir uns unter GlockengelĂ€ut der Pfarrkirche, wo uns Pfarrer Jung, Familienangehörige, Freunde und der Vorstand begrĂŒĂŸten.

In der Klosterkirche spendete Pfarrer Jung nach einer Andacht allen den sakramentalen Segen. Mit einem letzten Gebet von mir endete die Herbstwallfahrt 2004.

Es war eine Wallfahrt, auf der alle zusammen gehalten haben. Dank an alle meine Pilger, die mir den RĂŒcken gestĂ€rkt haben und mir zur Seite standen und mir somit diese Wallfahrt zumGeschenk machten.

FĂŒr eure Wallfahrten, Angela und Andrea, Frank und Matthias wĂŒnsche ich euch Gottes Segen und, wie ein Altpilger auch mir wĂŒnschte, „eine erbauliche Wallfahrt in 2005“.

Wallfahrtsbilder