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Herbstwallfahrt 2002

Ihr aber, fĂŒr wen haltet ihr mich

Die Pilgergruppe

1. BrudermeisterJosef Jansen
2. BrudermeisterinHelmi Goertz
KreuztrÀger
Heribert Schmitz

Teilnehmer der Wallfahrt

Die Teilnehmer der Herbstwallfahrt 2002

NachnameVornameAnzahl Wallfahrten
BartelsHerbert3
BartelsResi2
BringsHerbert7
BrußHildegard9
DreßenMaria3
ErlenkampGuy2
EsserMarie-Luise6
FaymonvilleChristine2
FournellUllrich4
GierlichsAnnemarie3
GoertzHelmi5
HamacherAnna14
HauserIngrid1
HeuerHannelore5
HeuerManfred22
HollmannLotte3
JansenAngelika4
JansenJosef6
JansenMarga10
JöschGeorg8
KirchhoferWinand14
KöppenLudwig2
KremerRita4
KreuzerPeter9
KropikAngelika5
KuklinskiGerda13
LönnendonkerWolfgang20
NordbeckMaria6
ObelsAlbert23
PetersMargret3
PrinzenChristel3
RehbergDieter8
RehbergMarianne9
RittersMarga3
RömkensMarlene1
SchlippesWilli6
SchmitzHeribert6
SchmitzEdward3
SprengerFrank3
SprengerKevin3
StÀhnHeinz3
StÀhnMarlene1
StraßhöferRenate3
TölkesMargret6
Vehres-JansenSonja3
WegenerVera7
WimmerKathi1

Bericht des Brudermeisters

1. Tag, Samstag: Neuwerk – BĂŒdesheim

Um 7.00 Uhr fand in der Klosterkirche die Auszugmesse statt. Zur Freude aller Mitpilger wurde die Auszugsmesse in das Krankenhaus ĂŒbertragen. Erna Burg und Hermann Schmitz hatten sich fĂŒr die Wallfahrt angemeldet, mussten dann aber wegen Krankheit absagen. Sie lagen beide im Krankenhaus und konnten so die Messe mitfeiern.

1 Als Leitthema fĂŒr meine Wallfahrt hatte ich die Jahreslosung ausgewĂ€hlt:
Ihr aber, fĂŒr wen haltet ihr mich?
Nach dem Pilgersegen am Matthiasbildstock an der Pfarrkirche ging es zur Dreiheister-Kapelle. Die Eheleute Klinken hatten die Kapelle freundlicherweise fĂŒr uns geöffnet.
Nach einem kurzen Gebet war unsere nĂ€chste Station der Matthiasstein an der Niers. Hier wurden alle Pilger begrĂŒĂŸt und die Namens-Buttons verteilt.
Den ersten Rosenkranz beteten wir entlang der Niers.
Auf unserem Weg Richtung Trietenbroich ĂŒberraschte uns der Ehemann unserer Neupilgerin Kathi Wimmer auf seinem FirmengelĂ€nde mit Kaffee und sonstigen GetrĂ€nken.
In Trietenbroich wurde ausgiebig gefrĂŒhstĂŒckt.
Danach ging es mit dem Bus Richtung JĂŒnkerath. Wegen des FrĂŒhstĂŒcks in Trietenbroich wurde, wie bereits im Vorjahr, auf das Mittagsessen in Lissendorf verzichtet und unser Weg fĂŒhrte uns weiter ĂŒber Auel zu unserem ersten Tagesziel BĂŒdesheim.
Unterwegs wurden an den bekannten Wegkreuzen Gebete und Meditationen vorgetragen.
Am Kreuz in BĂŒdesheim beteten wir das Abendgebet. TraditionsgemĂ€ĂŸ begann kurz nach dem Gebet der große Regen.
Mit dem Lied „Großer Gott“ zogen wir in BĂŒdesheim ein. Nach der Zimmerverteilung trafen wir uns in der GaststĂ€tte „Zur Post“ zum Abendessen.

2. Tag, Sonntag: BĂŒdesheim – Burg Ramstein

Nach dem FrĂŒhstĂŒck um 06.30 Uhr fĂŒhrte uns der Weg zuerst zur Marienkapelle und dann, unterbrochen von Gebeten und Meditationen am Helenabrunner Kreuz, Korschenbroicher Kreuz und Berrendorfer Kreuz nach Weißenseifen.
Dort hatte Frau Meyer uns wieder die Garage zur VerfĂŒgung gestellt und bewirtete uns mit Kaffee und Kuchen.
Weiter ging es zum Kleinenbroicher Kreuz, wo wir die fĂŒnf Wunden beteten. Auf dem Weg zum Neuwerker Kreuz betete Albert Obels den Kreuzweg. Diesen Kreuzweg hatte ich allen gewidmet, die wegen Krankheit nicht an unserer Wallfahrt teilnehmen konnten bzw. gesundheitlich nicht auf der Höhe waren.
Ich hatte Anna Hamacher gebeten, das Pilgerkreuz zu tragen. Nach dem Kreuzweg ging es schweigend zum Neuwerker Kreuz. Überraschend und zur Freude aller trafen wir dort Stephan Schmitz und Thomas Görgemanns.
Nach einer Steinmeditation bedankte sich Anna noch einmal mit bewegenden Worten, dass sie das Kreuz tragen durfte und gedachte noch einmal aller kranken Mitpilgerinnen und Pilger.
Der Weg fĂŒhrte uns weiter zum EisenmĂ€nnchen und von dort nach Malberg, wo wir gegen 14.15 Uhr zum Mittagessen eintrafen.
Nach dem Mittagessen machten wir uns auf nach Kyllburg und fuhren mit dem Zug nach Kordel.
Auf dem Weg zu unserem Tagesziel Burg Ramstein, welches wir gegen 17.00 Uhr erreichten, beteten wir den Rosenkranz.
Nach dem Abendessen um 19.30 Uhr trafen wir uns im Hotel Weis zu einer geselligen Runde.

3. Tag, Montag: Burg Ramstein – Trier

Das Ziel unserer Wallfahrt, das Grab des Apostels Matthias in Trier, wollen wir heute erreichen.
Voller Freude darĂŒber, und in Erwartung der vielen Höhepunkte dieses Tages, machten wir uns nach dem Morgengebet auf den Weg.
Nach dem Anstieg von Burg Ramstein beteten wir unseren ersten Rosenkranz. Dann erreichten wir nach einiger Zeit das Eifelkreuz. Hier wurde eine Meditation von Mutter Theresa vorgetragen. Jesus, unser Bruder.
Einige Mitpilgerinnen schmĂŒckten, bevor wir uns auf den Weg zum Schusterkreuz machten, Pilgerkreuz und Piken mit frischen Gebinden aus Waldblumen.
Nach dem steilen Aufstieg hinter der AutobahnbrĂŒcke lag das Schusterkreuz vor uns. TraditionsgemĂ€ĂŸ der Ort, an welchem die Neupilger in unsere Gemeinschaft aufgenommen werden.
Nach einer Lesung legten Kathi Wimmer, Marlene StÀhn, Marlene Roemkens, Rita Holzknecht und Ingrid Hauser das Versprechen ab.
Nach einem Gebet machten wir uns voller Freude auf, unser Ziel zu erreichen. LĂ€ngs der Mosel beteten wir den Rosenkranz und dann standen wir vor St. Matthias, wo wir bereits von Pater Hubert und einer großen Gruppe von Freunden und Verwandten erwartet wurden.
Mit dem Lied Großer Gott wir loben dich zogen wir in die Basilika ein. Hier wurden wir nochmals mit bewegenden Worten von Pilgerpater Hubert begrĂŒĂŸt. Ihm wurden die Erstpilger vorgestellt und diese erhielten ihre Pilgermedaillen.
Danach wurden die Jubilare Marianne Rehberg und Marga Jansen geehrt. Beide hatten sich zum 10. Mal auf den Weg nach Trier gemacht. Nach der Andacht gingen wir gemeinsam in die Krypta, wo wir noch ein Dankgebet sprachen. Den Jubilaren wurde das Geschenk der Bruderschaft ĂŒberreicht. Wolfgang Lönnendonker, welcher zum 20. Mal auf Pilgerschaft war, erhielt ein persönliches Geschenk von mir.
Ich hatte Christi Himmelfahrt die FrĂŒhjahrspilger besucht und einen mir bekannten Erstpilger gesprochen. Ich merkte in dem GesprĂ€ch, wie ihn das Erlebnis seiner ersten Wallfahrt beschĂ€ftigte und hatte ihn gebeten, seine EindrĂŒcke doch einmal zu Papier zu bringen. Seine Zeilen unter dem Titel „Trier 2002- Gedanken“ habe ich vorgetragen. Nach Meinung vieler gaben seine Worte genau das wieder, was uns eine Wallfahrt gibt.
Einige Mitpilgerinnen hatten auf Bitten von Anna Hamacher ein altes Neuwerker Lied mit dem Titel „Ein goldner Wanderstab“ einstudiert und trugen dieses Lied zum Abschluss zur Freude aller gekonnt vor.
Nach BegrĂŒĂŸung unserer Verwandten und Freunde auf dem Innenhof der Basilika machten wir uns auf den Weg in unser Quartier Estricher Hof. Ein bunter Abend mit Weinprobe ließ diesen schönen Tag ausklingen.

4. Tag, Dienstag: Trier – Burg Ramstein

Nach dem Morgengebet ging es wieder zurĂŒck zur Basilika, wo um 9.00 Uhr die Pilgermesse, gemeinsam mit den Pilgern aus NiederkrĂŒchten, gefeiert wurde. Nach Absprache mit den NiederkrĂŒchtener Pilgern trugen wir die FĂŒrbitten vor.
Unser Abschiedslied „nach der Heimat“ weist uns nun unser neues Ziel. Es geht nach Hause.
Mit dem Kopf voller EindrĂŒcke und Empfindungen geht es entlang des Moselufers, durch’s Bievertal zum Eifeklkreuz. Dann, nach einem Gebet, weiter Richtung Burg Ramstein, wo wir gegen 16.30 Uhr eintreffen.
Mit dem traditionellen Wildessen klingt der Tag in geselliger Runde aus.

5. Tag, Mittwoch: Burg Ramstein – BĂŒdesheim

Dieser Tag wurde durch die zweite Brudermeisterin Helmi Goertz gestaltet.
Nach dem FrĂŒhstĂŒck und Morgengebet verabschiedeten wir uns mit dem Lied „Nach der Heimat“ gegen 8.45 Uhr von den Wirtsleuten, die uns wie gewohnt gut verköstigt hatten.
Entlang der Kyll beteten wir den Rosenkranz und erreichten Kordel von wo wir mit dem Zug bis Kyllburg fuhren. Unser nÀchstes Ziel war Malberg, wo wir einen Abstecher zum Friedhof machten.
Fast alle Mitpilger erinnern sich gerne an Frau GrĂŒmme vom Haus Hubertus die leider vor 2 Jahren verstarb.
Am Grab legten wir ein Blumengebinde nieder und sangen das traditionelle Abschiedslied, welches sie immer mit Inbrunst mitgesungen hatte. Viele Pilger konnten dabei ihre TrĂ€nen nicht zurĂŒckhalten.
Über die Stationen EisenmĂ€nnchen, Neuwerker Kreuz und Berrendorfer Kreuz erreichten wir am frĂŒhen Abend das Helenabrunner Kreuz vor BĂŒdesheim, wo die Neupilger ihren Dank aussprachen. Im Namen der Neupilger tat dies Marlene StĂ€hn.
Dann ging es weiter zur Marienkapelle. Wir beteten das Abendgebet und zogen mit „Großer Gott wir loben dich“ wieder in BĂŒdesheim ein.

6.Tag, Donnerstag: BĂŒdesheim – Neuwerk

Unser letzter Pilgertag wurde durch unseren KreuzttrÀger Heribert Schmitz vorbereitet.
Gegen 9.00 Uhr machten wir uns auf die Letzte Etappe unserer Wallfahrt.
Nach einem Rosenkranz im BĂŒdesheimer Feld erreichten wir nach einem Gebet an der Matthiaskapelle ĂŒber Auel gegen Mittag Lissendorf.
Nach dem Mittagessen im Haus Sonntag stand schon unser Bus bereit, welcher uns zurĂŒck nach Trietenbroich brachte.
Dort wartete bereits der Brudermeister des letzten Jahres, Gerd Louppen, und ĂŒberreichte uns die KrĂ€nze fĂŒr Pilgerkreuz und Piken.
Es ging weiter zum Matthiasstein an der Niers, wo sich die Pilger voneinander verabschiedeten und dann zur Dreiheister Kapelle.
Hier erwarteten uns bereits einige Angehörige und Freunde, die uns, nach einem Gebet, auf dem letzten WegstĂŒck bis zum Matthias Bildstock an der Pfarrkirche begleiteten.
Pfarrer Bußler begrĂŒĂŸte uns mit vielen Mitgliedern der 3 Neuwerker Pfarren und fĂŒhrte uns zur Klosterkirche, wo mit einer sehr schönen Abschlussandacht die Herbstwallfahrt 2002 zu Ende ging.
Ich möchte es natĂŒrlich nicht versĂ€umen, mich bei allen denen zu bedanken, die mir hilfreich bei der Wallfahrt zur Seite standen.
Manfred Houben, Manfred Heuer und Albert Obels als Fahrer, Wolfgang Lönnendonker als Blasendoktor, Helmi Goertz als 2. Brudermeisterin und Heribert Schmitz als KreuztrĂ€ger und bei allen denjenigen, die mir bei der Vorbereitung der Pilgerreise mit Rat und Tat eine große StĂŒtze waren.

Ein ganz besonderer Dank aber allen meinen Mitpilgern.

Diese Zeit als Brudermeister ist fest in mir verankert, und ich möchte sie nicht missen.

Danke allen. Ihr meine Freunde.

Helmi, ich wĂŒnsche dir fĂŒr dieses Jahr eine genauso schöne Wallfahrt und Pilgerschar wie ich sie hatte.

Danke

Wallfahrtsbilder

Wallfahrtstexte