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Fr├╝hjahrswallfahrt 2022

F├╝hre mich in Deiner Treue

Die Pilgergruppe

1. BrudermeisterinAdelheid Schulz
2. BrudermeisterinRegina Strunk
Kreuztr├Ąger
Stefan Pesch

Gedanken zur Jahreslosung

Das Leitwort dieses Jahres ist dem Psalm 2, Vers 5 entnommen: F├╝hre mich in Deiner Treue und lehre mich.

Der Psalm 25 ist ein Gebet um Gottes Vergebung und Leitung auf dem Weg durchs Leben. Der Beter bittet Gott, ihn nicht f├╝r seine vergangenen Verfehlungen zu bestrafen, sondern sich seiner anzunehmen und ihm durch Beistand und F├╝hrung den richtigen Weg zu weisen. Dieses Gebet steht f├╝r grenzenloses Vertrauen zu Gott und seinem Versprechen, uns treu zu begleiten.

Teilnehmer der Wallfahrt

Die Teilnehmer der Fr├╝hjahrswallfahrt 2022

NachnameVornameAnzahl Wallfahrten
AbrahamsManfred27
BrintrupAngelika19
BrintrupRobert5
G├ÂrgemannsThomas26
G├╝ntherBernd29
HeitzerAndrea17
JohenneckenMarion10
KantersAngelika10
KreuelsSusanne34
Le ThanLong20
MoersUschi16
PeschStefan10
PrinzenUli15
SchmitzStephan35
SchmitzThomas34
SchulzAdelheid10
StrunkRainer26
StrunkRegina6
Sch├╝rkensBernhard19
Sch├╝rkensPetra22
von der WeydtJosef8

Bericht der Brudermeisterin

Endlich konnte nach zweij├Ąhriger Unterbrechung die Fr├╝hjahrswallfahrt der SMB Neuwerk wieder durchgef├╝hrt werden. Unter dem Leitwort des Jahres 2022 ÔÇ×F├╝hre mich in deiner Treue!ÔÇť pilgerten 21 Pilgerinnen und Pilger vom 21. Mai ÔÇô 28. Mai 2022 zum Apostelgrab nach Trier.

Durch die Folgen der Coronapandemie sowie der Unwetterkatastrophe im Jahr 2021 standen einige Quartiere nicht mehr zur Verf├╝gung. Es mussten neue Einkehrm├Âglichkeiten und somit auch neue Wege gesucht werden. Einige erfahrene Pilger nahmen sich der Herausforderung an und suchten nach praktikablen M├Âglichkeiten. F├╝r uns Pilger bedeutete es, sich auf Unbekanntes und nicht Erprobtes einzulassen. Schon der erste Tag brachte eine gro├če, aber nicht unangenehme ├ťberraschung. Im neuen Fr├╝hst├╝cksquartier, Haus Bresges, erwartete uns ein ├╝ppiges und sehr liebevoll gestaltetes Fr├╝hst├╝cksbuffet.

Der zweite Wallfahrtstag war gepr├Ągt von neuen Wegen. Aber etwas Vertrautes bemerkten wir dann doch: die Eifel ist anders als der Niederrhein. Auf- und Abstiege forderten uns ganz sch├Ân heraus. Daf├╝r wurden wir mit einem herrlichen Ausblick am Clemensstock belohnt.

Zum Mittagessen kehrten wir im Haus Rurtal in Hausen ein. Ein leckeres Sonntagsessen und die launigen Spr├╝che des Wirts haben uns dann wieder f├╝r die n├Ąchste Etappe gest├Ąrkt. ├ťber eine neue Wegef├╝hrung ging es weiter zur Andacht nach Voissel. Das Tagesziel, Schullandheim Dalbenden, war noch weit und der Tag schon ziemlich weit fortgeschritten. Kurzerhand organisierte das Fahrerteam einen Pendelverkehr und fuhr die Pilger ein St├╝ck des Weges. So kamen wir dann doch noch
rechtzeitig in Dalbenden an.

Auch der dritte Wallfahrtstag hatte wieder ├änderungen im Gep├Ąck. Zum Mittagessen hatte uns das Don-Bosco-Haus in J├╝nkerath aufgenommen. Sehr leckeren, weil noch warmen Apfelkuchen gab es im Vulkanhotel in Steffeln. Gleicher Ort wie bei den vorherigen Wallfahrten, aber neuer Gastgeber.

Ab hier war der Weg uns wieder vertraut. Beim Rosenkranz vor B├╝desheim spendete uns der Himmel reichlich Segen in Form von Regen.

Leider spielte das Wetter auch am vierten Tag nicht mit. Im K├╝nstlerdorf Wei├čenseifen kam Pfr. Wolfgang Bussler dazu. Er wollte mit uns eine Messe feiern, zuvor aber noch mit uns ein St├╝ck des Weges gehen und den Kreuzweg mitbeten.

Aufgrund der Wetterbedingungen konnte die Messe leider nicht am Neuwerker Kreuz gefeiert werden, sondern in der Kapelle in Neuheilenbach.

Und wieder gab es eine Ver├Ąnderung. Nicht Mohrweiler, sondern ÔÇ×Die PostÔÇť in Kyllburg wurde zum Mittagessen angesteuert. Es wurde das schnellste Mittagessen der Wallfahrt, nur 35 Minuten blieben daf├╝r. Quasi Fast Food. Weiter ging es per Bus zum Matthiasbildstock nach Meilbr├╝ck.

Zur ├ťbernachtung musst die Gruppe dann geteilt werden, da uns die Villa Vontenie nicht zur Verf├╝gung stand. 16 Pilger konnten in Burg Ramstein aufgenommen werden, 5 Pilger ├╝bernachteten in Kordel.

Der f├╝nfte Wallfahrtstag. Endlich Trier. P├╝nktlich um 11:30 Uhr, erwartet von Bruder Thomas, Angeh├Ârigen und Freunden, zogen wir in St. Mattheis ein. Nie haben die Glocken herrlicher geklungen.

Nach der Einzugsandacht war dann die Gelegenheit, das Ankommen am Ziel mit Familie, Freunden Eis und Getr├Ąnken zu feiern.

Mit der Auszugsandacht in der Marienkapelle und dem Segen von Bruder Thomas begann am Himmelfahrtstag der Heimweg nach Neuwerk. Die Gewissheit, das Ziel erreicht zu haben und vielleicht manches Seelengep├Ąck beim ÔÇ×MattesÔÇť gelassen zu haben, machen den R├╝ckweg gef├╝hlt leichter und beschwingter. Das dr├╝ckte sich an den beiden letzten Abenden aus. In der Burg wurden alte Lieder vor dem Vergessen bewahrt. Ebenso in B├╝desheim, allerdings waren es hier Lieder, die nur m├╝ndlich weitergegeben werden k├Ânnen.

Am Samstag um die Mittagszeit waren wir dann wieder zur├╝ck in Neuwerk. An der Marienkapelle wurden wir von Pfr. H├╝ttenberger, Vertretern der Bruderschaften und den Kommunionkindern erwartet und zur Klosterkirche begleitet. In einer kurzen Andacht erinnerte uns Pfr. H├╝ttenberger, dass mit der Bitte um Gottes F├╝hrung auch die Bereitschaft, sich f├╝hren zu lassen, verbunden ist.

Das Neuwerker Heimatlied, von allen gemeinsam vor der Klosterkirche gesungen, beendete traditionell die Wallfahrt.

Leider gab es keine Neupilger, die in die Bruderschaft aufgenommen werden konnten, daf├╝r gab es aber sechs Jubilare. Vier Pilger konnten auf die 10. Wallfahrt zur├╝ckblicken. Einer ging den Weg schon zum 20. Mal und einer bereits zum 35. Mal. Und noch ein Jubil├Ąum ist es wert, genannt zu werden. Rita Reinartz hat in diesem Jahr zum 40. Mal daf├╝r gesorgt, dass die Pilger auf der Sophienh├Âhe mit k├Âstlichem Kaffee verw├Âhnt wurden.

ÔÇ×F├╝hre mich in deiner Treue!ÔÇť. Unter diesem Leitwort stand die Wallfahrt. Ja, Gott hat uns gef├╝hrt durch die lange Zeit der Einschr├Ąnkungen, er ist mit uns neue Wege gegangen und wenn wir es zulassen, f├╝hrt er uns auch weiter.

Hier endet nun mein Bericht ├╝ber all die Dinge, die man mit Worten beschreiben kann. Was nicht in Worte zu fassen ist, ist das Erlebnis, wenn aus einer Gruppe von Menschen eine Gemeinschaft wird. Seit der ersten Wallfahrt habe ich es jedesmal erleben d├╝rfen. Kleine Aufmerksamkeiten, Hinweise, Ratschl├Ąge, ein Schirm als Schutz vor dem Regen beim Rosenkranz. All dies hat mir das Gef├╝hl von Schutz und Geborgenheit gegeben. Die Zeit als Brudermeister hinterl├Ąsst eine gro├če Dankbarkeit gegen├╝ber allen, die mir diese Zeit geschenkt haben.

Wallfahrtsbilder

Wallfahrtstexte