Herbstwallfahrt 2007

Seid so gesinnt, wie es der Gemeinschaft in Christus entspricht!

Die Pilgergruppe

1. BrudermeisterMaria Dreßen
2. BrudermeisterChristine Faymonville
Kreuzträger
Margit Rütten

Teilnehmer der Wallfahrt

Die Teilnehmer der Herbstwallfahrt 2007

NachnameVornameAnzahl Wallfahrten
AbelenHermann Josef7
AckerChrista1
Bartels Resi4
BönnenKlaus14
Dreßen Maria7
EschenbrücherRita13
EsserMarie-Luise11
FaymonvilleChristine5
FrommholdYvonne1
Hamacher Anna19
HaugkIrmgard3
HeimesIngelore11
HeuerManfred27
HeuerMatthias9
HirschmüllerRoswitha3
HolzknechtRita6
JansenMarga15
KammlerSigrid1
KlumpenKäthe17
KöppenLudwig6
KropikAngelika7
KuklinskiGerda18
LaubachMarianne12
Le ThanhGaby4
Le ThanhLong6
Liesen Gisela7
LönnendonkerGabi2
LönnendonkerWolfgang24
Müller Lisbeth10
NeuenhoferDoris6
NordbeckMaria11
Obels Albert28
PetersHeinz14
PrinzenChristel5
ReipenAnne 4
RüttenMargit7
SchramlBrigitte12
SprengerFrank7
StähnHeinz8
StähnMarlene5
StolteUlrike5
TappeAgnes1
TappeKlaus4
TöllkesMargret9
VaziriRegine2
Vehres-JansenSonja7
Vitz Lothar13
WeberAnneli3
WegenerWilli19
ZitzAgnes8
ZitzManfred5

Bericht des Brudermeisters

Samstag, 22.9.2007

Bei strahlendem Sonnenschein, der 4 Tage andauern sollte, starteten wir mit 51 Pilgern, davon 4 Neupilger und eine Jubilarin, in Richtung Trier. (3 Pilger konnten uns aus gesundheitlichen Gründen leider nicht begleiten, was wir alle sehr bedauerten). Unsere Auszugmesse in der Klosterkirche wurde von Pfarrer Jung zelebriert und war von vielen Freunden der Frühjahrswallfahrt besucht, die uns einen guten Weg wünschten.

Bei unserer 1. Rast am Matthiasstein wurden die Namensklemmerchen verteilt und unsere Anna Hamacher hatte mit viel Liebe ein selbst verfasstes Gedicht vorgetragen. Meine Pilgerschwester Marie Luise gab mir den Rat: „Genieße es, wenn du losgehst ist es vorbei“.

Nach einem Frühstück in Trietenbroich ging es mit dem Bus bis Jünkerath. Dort durften wir den Geburtstag unserer Mitpilgerin Irmgard Haugk mit einem selbst aufgesetzten Pilgerwasser feiern. Bis Büdesheim, unserer 1. Etappe, waren es nur noch schlappe 14 Kilometer, die wir bei dem strahlenden Wetter fast von ganz alleine gingen. Wolfgang Lönnendonker, unser Fußdoktor, konnte sich nicht beklagen. Danke für deinen steten Einsatz, Lönnie.

Sonntag, 23.9.2007

Am nächsten Morgen in Büdesheim wurden wir an der Marienkapelle von Herrn Schikora begrüßt. Er ist der Vorsitzende des neu gegründeten Vereins Freunde der Pilgerkapelle –Heiligenhäuschen Büdesheim e.V.

Ohne Zwischenfälle erreichten wir am späteren Vormittag das Kleinenbroicher Kreuz. Ab hier fand unser traditioneller Kreuzweg statt, der in diesem Jahr sehr emotional ausfiel.

Montag, 24.9.2007

Das gute Wetter hielt auch weiter an, trotzdem haben wir uns auf dem Weg zum Schusterkreuz noch unsere Schuhe ausgestrichen, so dass auch jeder erkennen konnte, dass wir wirklich zu Fuß gegangen sind.

Am Schusterkreuz wurden unsere Neupilger zu Erstpilgern. Nach der feierlichen Aufnahme in unsere Bruderschaft, dem Pilgerversprechen und den Blumensträußchen (danke noch mal an die Blumenfrauen) gingen sie der Gruppe voran.

Pünktlich erreichten wir die Moselbrücke zur Basilika und wurden mit Glockengeläut begrüßt. Es ist immer wieder ein ergreifender Moment, unter Läuten in den Freihof einzuziehen, wo Pater Hubert auf uns wartete. Ebenso waren viele Freunde aus der Heimat angereist. Leider konnten wir nicht zur Orgelmusik unser „Großer Gott wir loben dich“ singen, weil die Kirche restauriert wurde. In einer kurzen feierlichen Andacht wurden unsere Erstpilger und unsere Jubilarin geehrt. Hier möchte ich einmal hervorheben, dass 2 unserer Erstpilger, mit ihren Instrumenten, (einer Mandoline und einer Gitarre) ein Stück von Beethoven zum Besten gaben. Sie hatten schon Monate vorher geübt, und es lief alles perfekt. Ganz herzlichen Dank hierfür. Ihr habt uns alle damit sehr erfreut.

Dienstag, 25.9.2007

Am nächsten Morgen wurde unsere Abschiedsmesse in der Marienkapelle gefeiert, Auch diesmal begleiteten uns die „Neuwerker Sinfoniker“ (wie Pater Hubert sie getauft hat) wieder auf ihren Instrumenten.

Nach der Messe verließ uns eine Pilgerin aus gesundheitlichen Gründen. Sie wurde von ihren Verwandten abgeholt.

Wir anderen gingen dann durchs Falsche Biewertal Richtung Heimat. Unsere Erstpilger durften in diesem Jahr in Begleitung einiger Altpilger über die Genovevahöhle zur Burg Ramstein gehen.

Mittwoch, 26.9.2007

Der 5. Tag wird traditionell vom 2. Brudermeister gestaltet. Danke, Christine, Dein „Engel der Gemeinschaft“ wird uns in guter Erinnerung bleiben.

Donnerstag, 27.9.2007

Der letzte Tag wurde von unserer Kreuzträgerin Margit Rütten gestaltet, die in diesem Jahr 2. Brudermeisterin wird.

Die Sonne und die warmen Temperaturen hatten uns verlassen. 20 Grad kühler, Sturm von vorne und hinten, einschließlich Regen, der bis auf die Haut ging, waren unsere Begleiter am letzten Tag. Unser lieber Willi Wegener sagte: „Endlich haben wir mal ein Herbstwallfahrtswetter“.

Heinz Stähn musste uns leider in Trietenbroich verlassen. Er hatte sich unterwegs eine Gehirnerschütterung zugezogen und wurde von Marlene Stähn ins Krankenhaus begleitet.

Am Pilgerstein an der Niers waren wir zum letzten Mal unter uns. Es wurde wie in jedem Jahr ein gefühlvoller Abschied. An der Dreiheisterkapelle kam uns Sigrid Drobny mit der Bruderschaftsfahne entgegen. In Neuwerk wurden wir pünktlich von vielen Freunden zurückerwartet. Nach einer kurzen Andacht mit Pfarrer Jung und einem letzten Heimatlied war unsere Wallfahrt zu Ende.

An dieser Stelle möchte ich mich bei all den lieben Menschen bedanken, die mir in der Zeit der Vorbereitung und während der Wallfahrt zur Seite standen und mir geholfen haben.

Mein ganz besonderer Dank gilt meinen Pilgern. Ihr wart eine großartige Truppe, und habt diese Wallfahrt zu einem Highlight in meinem bisherigen Leben gemacht.

Diese Erfahrung und Gottes Segen wünsche ich den Brudermeistern für dieses Jahr!

Wallfahrtsbilder

Wallfahrtslied

Text: Margit Rütten, Christine Faymonville und Maria Dreßen

Melodie: On wenn dat Trömmelsche jeht ...

1. Des Johr im September
jing et widder loss.
51 Piljer, wore joot zu fooß.
Enns langsam on enns schneller,
meest drüsch on eemol naat,
jing et Richtung Trier,
wo dä Matthes op os waat.

Refrain:
On wenn de Herbstwallfahrt röpp,
dann stonn mer all parat.
On mer trecke hengerm Krüz,
dat Dreejestirn voran.
Piljer lott jonn, lott jonn,
Piljer lott jonn.

2. Von Jladbach bis no Büdesheim
wor die ieschte Tour.
28 Kilometer, wore dat ja nur.
Dat Irmgard hot Jeburtstag,
hot ne Piljerschnaps.
Die Fläsch wor schnell gedronke
on för Schlehe es wier Platz.

Refrain:
On wenn de Herbstwallfahrt röpp …

3. Von Büdesheim no Kordel,
do wor et oss ärsch wärm.
Dat Sönnsche, dat sching jnadenlos
und hot och keen Erbärm.
Im Zoch wurd völl geschlope,
do wor et janz schön still,
und dä nächste Ruesekranz,
dä kom dann an de Kyll.

Refrain:
On wenn de Herbstwallfahrt röpp …

4. Von Ramstein bis nom Schusterkrüz,
do jing et stramm bersch aan.
Os Nöe kriesche Blömscher,
on jinge nu voraan,
die anger Siet eronger,
an de Mosel lang.
Matthes zu dir kommen wir,
demm Hubäät wurd et bang.

Refrain:
On wenn de Herbstwallfahrt röpp …

5. Wer sind net bloß geloope,
hant net nur jebett.
Be Wahlen wore Künstler
die spelde öm de Wett.
Et wurd jelaht, jedrunke,
kenner jing nom Bett,
ne Deel de kriesch de Hals net voll
on fiert noch op de Trepp.

Refrain:
On wenn de Herbstwallfahrt röpp …

6. Op demm Wääsch no Jlabbach
dur dat Biewertal,
kom et op Bursch Ramstein
zu der jroßen Wahl.
Wer hant en nöe Fürstin,
dat is Agnes Zitz,
die möt os schon all die Johre
is no Trier geflitz.

Refrain:
On wenn de Herbstwallfahrt röpp …

7. Fönnf Dach op de Wallfahrt
do wor mer ärsch verwennt.
Äver op der letzte Daach,
do hätt et völl gerennt.
Von Auel bis no Lissendorf
da wor mer all siknaat.
Jott sei Dank, do stung dä Bus
für os noch Huus parat.

Refrain:
On wenn de Herbstwallfahrt röpp …