Frühjahrswallfahrt 2021

Schaut hin

Wie im Jahr 2020 auch, können wir in diesem Jahr unsere Frühjahrswallfahrt zum Grab des hl. Apostel Matthias nach Trier nicht antreten.

Um trotz allen Verzichts dennoch nicht völlig auf das Gefühl der Wallfahrt verzichten zu müssen, haben wir aus vielen Beiträgen der Pilger Videos mit Gedanken, Liedern, Gebeten und Impulsen unter der Jahreslosung „Schaut hin“ zusammengestellt.

Diese stellen wir für euch an den Wallfahrtstagen, vom 8. bis 15. Mai 2021, täglich ab 6:00 Uhr auf unseren Internet-Seiten bereit.

Die virtuelle Wallfahrt 2021

WallfahrtstagVideo
Samstag, 8.5.2020
Sonntag, 9.5.2020
Montag, 10.5.2020
Dienstag, 11.5.2020
Mittwoch, 12.5.2020
Donnerstag, 13.5.2020
Freitag, 14.5.2020
Samstag, 15.5.2020

Die Pilgergruppe

1. BrudermeisterAdelheid Schulz
2. BrudermeisterRegina Strunk
Kreuzträger
Stefan Pesch

Gedanken zur Jahreslosung

Das Leitwort für dieses Jahr lautet: Schaut hin

Es ist dem Markusevangelium 6,30-44 entnommen.
Jesus sagte zu den Aposteln: „Kommt an einen einsamen Ort und ruht ein wenig aus.“ Sie fuhren also mit einem Boot in eine einsame Gegend um allein zu sein. Doch man sah sie abfahren und viele erfuhren davon, sie liefen zu Fuß aus allen Städten und kamen noch vor ihnen an. Als Jesus ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen, denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten hatten. Und er lehrte sie lange. Gegen Abend kamen seine Jünger zu ihm und sagten: „Schick die Leute weg, damit sie sich in den Dörfern etwas zu essen kaufen können.“ Er erwiderte: „Gebt ihr ihnen zu essen.“ Sie sagten: „Sollen wir gehen und für 200 Dinare Brot kaufen und es ihnen zu essen geben?“ Er aber sagte: „Wie viele Brote habt ihr? Geht und seht nach.“
Sie sahen nach und berichteten: fünf Brote und zwei Fische.
Wir wissen, wie die Geschichte ausgeht. Jesus segnet die fünf Brote und zwei Fische, die Jünger teilen aus und können noch zwölf Körbe mit Resten einsammeln.
In diesem Evangelium schauen viele hin. Zum einen Jesus, der die Erschöpfung seiner Freunde sieht und ihnen etwas Ruhe verschaffen will. Aber Jesus sieht auch den geistigen Hunger der Menschen, die ihnen gefolgt sind.
Aber auch die Jünger schauen auf die Menschen und sehen deren Bedürfnisse, nämlich Hunger und Durst. Jesus fordert die Jünger auf, genau hinzusehen was sie haben und teilen können. Es ist erstaunlich viel, das hatten die Jünger nicht im Blick.
Auch wir werden aufgefordert, hinzuschauen, was wir trotz der Beschränkungen haben und mit anderen teilen können.
Schaut hin, nicht auf das, was wir zur Zeit nicht tun können, sondern was wir trotzdem oder gerade wegen der Einschränkungen tun und teilen können.

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